Galerie
          


Galerie Fueterchrippe Zuckenriet


Zeitungsartikel im "Tagblatt" Montag 6. November 2006, Rubrik Leben:
Porträit "So bin ich halt"

Zeitungsartikel von Zita Meienhofer im "Tagblatt" Freitag 15. Mai 2015:
"Ein Paradiesvogel im Paradies" - hier zum Nachlesen...

Zeitungsartikel von Cecilia Hess-Lombridser in "Dorfzytig Magazin" 9. September 2015:
Porträit "Eine Seele, die schwärmen kann" - hier zum Nachlesen..."

Die Galerie mit dem besonderen Ambiente, wechselnden Ausstellungen und einer interessanten Palette verschiedener Themen von verschiedenen Kunstschaffenden.
Auch im 2019 wird Ihnen die Galerie wieder einige Künstlerinnen und Künstler vorstellen und zum Thema: "Jahreszeiten feiern und geniessen" viel Schönes zeigen können.

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Ausgesucht' Wunderbares für eine feine Feierlichkeit zu Advent und Weihnachten und - passend zum Fest der Liebe - viel Schönsinniges mit Herz, fürs Herz und von Herzen.
Sorgfältig geschaffen in fantasievoller Verschiedenartigkeit aus auserlesenen Ateliers

Ruth Heller - mit ihren kleinen und grossen Herzgeschichten
Marianne Schönenberger - wundersam filigrane Scherenschnitte in Herzform
Bethli Stephani - wunderlichherzige Herzen und Figürliches in Bethli Manier
Judith Siegenthaler - fantasievoll geflochtene "Seelenwärmer"
Raffaele Haldimann - Glasierter Keramikschmuck

Dazu viel stimmungsvoll' Schmückiges in der gewohnten fueterchrippigen Vielfalt

Ausstellung von 09. November bis 28. Dezember 2019


In der Weihnachtswoche zusätzlich am 23. + 24. Dezember von 14.00 - 17.00 Uhr geöffnet

Wir laden Sie herzliche ein und freuen uns auf Ihren Besuch!



Einladung als PDF




Die Dinge sind nie so wie sie sind.
Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.
Jean Anouilh

Liebe Fueterchrippe Freunde

Den alljährlichen Weihnachtsbrief auch in diesem Jahr zu schreiben, überlegte ich mir lange. Abwägungen über das Wie und Wieso nicht, oder überhaupt, beschäftigten mich über einige Zeit. Schliesslich liess ich, ohne wenn und aber, mein Herz entscheiden…

Die Einladung des vergangenen Jahres schmückte ich mit dem Zitat: "Weihnachten ist keine Jahreszeit. Weihnachten ist ein Gefühl." Und als Einleitung zum Weihnachtsbrief, irgendwie fühlend und passend dazu: "Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt, dass er ihm noch den Winter wärmt.", von Alfred Polgar. Beides traf für meinen Mann und mich wunderbar zu, bis zu jenem 19. Dezember im letzten Jahr, dem Tag, der alles veränderte. Nach diesem Tag war die Welt für unsere beiden Töchter und mich nicht mehr wie sie war. Die Weihnachtswelt schon gar nicht. Der plötzliche, schmerzliche Abschied von ihrem Vater und meinem Mann Bruno warf uns aus einem gemeinsamen, eingespielten und wunderbaren Leben. Gemeinsam erlebte, sehr oft bunte Geschichten, Bilder, Gedanken, Augenblicke wurden unfassbar plötzlich zu kostbaren, feinen und frohen Erinnerungen.

Erlauben Sie mir daher eine Hommage an meinen feinsinnigen, rücksichtsvollen und geliebten Mann und ein ganz grosses DANKE für seine gelebte Grossherzigkeit und Geduld, die es mir ermöglichten, meiner Freude an der Fueterchrippe, den herrlichen Begegnungen mit Menschen und all' den dazugehörenden Farbtupfern, zu huldigen. Wie er mit seiner Grosszügigkeit und einer unglaublichen Nachsicht - wohl immer auch mit einer unbemerkten stillen, leisen "Aufsicht" - meine damit verbundenen "Höhenflüge" und mein gelegentliches Abheben vor Freude und Begeisterung ertrug, war einfach bewundernswert.
Seine wohltuende Liebe, gespürt in seinem stillen Mitgehen in dem von ihm gewünschten Hintergrund der Fueterchrippe, das er - begleitet von seinem "Schmunzeln aus dem Augenwinkel" - jeweils als sein "rückwärtiger Dienst" bezeichnete, sei es an Vernissagen und immer dann, wenn es seine Zuverlässigkeit brauchte fehlt mir.

Im nächsten Jahr hätte ich mich bei meinem Mann für sein feines, wundervoll' grossherziges Begleiten durch 40 Jahre Fueterchrippe bedanken können! Nun versuche ich es in und mit diesem Brief.
Einige von Ihnen haben vom schmerzlichen Abschied erfahren, andere nicht. Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, es Ihnen zu dieser Zeit mitzuteilen. Es war sein ruhiges, auf seine Art unbemerkt sein wollendes Mitwirken, welches mir eine wohlige Geborgenheit und Sicherheit für mein Tun schenkte. Fast alle kannten es - sein kurzes Auftauchen unter der Türe zur Wohnung, sei es, um Sie zu begrüssen, nach mir zu schauen ob alles noch in Ordnung sei, oder sich für einen Spaziergang abzumelden, um dann still und leise wieder zu entschwinden. Auch sein Erscheinen, so manches Mal zur Feierabendstunde, um sanft und sehr diplomatisch - aber auch auf seine Art liebevoll unmissverständlich - fein zu verstehen gab, dass eigentlich die reguläre Öffnungszeit längst überschritten wäre…
Zur Erinnerung wird aber auch der Duft von Zimt, der über all' die Jahre zur Advents- und Weihnachtszeit über den weihnächtlichen Kostbarkeiten schwebte und durch unser Haus wehte und nicht nur die Seele wärmte…
Es war der Duft von Brunos Zimttee, der liebevoll und mit äusserst sorgfältiger Zeitgenauigkeit geköchelt und gebraut wurde, bis er in Farbe und Geschmack richtig war und sein Duft sich entfaltete…
Es war SEIN geheimnisvolles Rezept und SEIN feiner Beitrag zur Fueterchrippe-Weihnacht. Für Sie zur Freude und vielleicht auch als stiller Liebesbeweis für mich… Und so lasse ich den himmlischen Duft von Brunos Zimttee in der Geborgenheit der ganz besonderen und wunderbaren Erinnerung!

Ich wage es trotzdem, die Fueterchrippe wiederum weihnächtlich zu schmücken. Vielleicht nicht mehr in der gewohnten und glanzvollen Üppigkeit, aber in der gewohnt' fueterchrippigen Vielfalt und im harmonischen, stimmungsvollen Gleichklang der Farben. "Verbandelt" mit viel Schönem zum Schmücken für eine feierliche Festlichkeit, zum Schenken, oder für sich zur eigenen Freud'! Und - zu dieser Weihnacht ganz besonders - Feinsinniges mit Herz, fürs Herz und von Herzen! Begleitet von einem Hauch Gold, der sich wie Sternenstaub fein auf all' die ausgesuchten Dinge legt.

In diesem Sinne herzlichst und bis bald

Ihre Bea Wildhaber


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